Alter-Almweg-Trail in der nock/bike Region

Der Alter-Almweg-Trail beginnt ab der Kaiserburg, der Bergstation der Eilbahn, und vereint Flow- und Naturtrail mit einem Happy Ending am See.

Signature Trail Fakten

  • 9 km
  • schwer
  • 900 m

Fahrtechnik: ●●●○○
Fahrspaß: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●

Aufstieg: Bergbahn
Beste Reisezeit: April - Oktober
Bike-Empfehlung: All Mountain, Enduro

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Alter-Almweg-Trail

Die Nockberge sind eines der Bikejuwele Kärntens. Abseits der bekannten Hotspots hat sich hier dank einiger engagierter Locals ein Bikegebiet der Extraklasse entwickelt. 2018 wurde hier der längste Flowtrail Europas eröffnet und zusätzlich gibt es eine exquisite Auswahl an Naturtrails – wie eben den Alten-Almweg-Trail.

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Nockbike

Wolfgang Krainer ist der Pionier der Region. Mit seiner Sportschule brachte er in den 70er Jahren das Surfen nach Kärnten und noch immer macht der Wassersport einen Großteil der Arbeit seiner Sportschule aus. Später entdeckte er das Mountainbiken und war begeistert. In einem langjährigen und immer noch andauernden Prozess kümmerte er sich darum, Naturtrails in der Region zu legalisieren. Die Kombination von Rossalmhütten- und Alter-Almweg-Trail war dabei sein erster Erfolg. Wir werden heute von seinem Sohn Adrian begleitet, der sich mittlerweile um die Nockbike-Guides kümmert. 

In Feld am See starten wir mit einem gemütlichen 400 hm Uphill nach Bad Kleinkirchheim zur Bergbahn. Hier drehen wir noch eine Runde auf dem Übungsgelände und einige weitere auf dem Pumptrack, direkt neben der Seilbahn. Die weiteren 1.100 hm nutzen wir die Aufstiegshilfe. Unsere Kraft werden wir noch brauchen, meint Adrian – und nach der Pumptrack-Einlage ist ehrlicherweise kurzzeitig auch mal gar nicht mehr so viel davon vorhanden. Die Nockberge sind wesentlich alpiner als man sich Kärnten gemeinhin vorstellt, und das Panorama an der Kaiserburg, der Bergstation, ist geradezu überwältigend: Karawanken, Julische und Karnische Alpen auf der einen Seite, die Hohen Tauern auf der anderen. Durch einen Felsbogen fahren wir in den 16 km langen Flowtrail ein. Kurve um Kurve, Welle um Welle windet sich dieser nach unten. Gefühlt verlieren wir kaum Höhenmeter und müssen die Bremse nur sporadisch einsetzen. Ein ziemlich gutes Gefühl und gerade für Einsteiger sicherlich ein tolles Erlebnis. Wir folgen dem Flowtrail bis zur Rossalmhütte und tauchen nun endlich ein in ganz natürliches Biketerrain.

Der Alte-Almweg

Entspannt und aussichtsreich geht es am Hang entlang – im-mer mit leichtem Gefälle und umgeben von einem herrlich lichten Lärchenwald. Nach wenigen Metern sind schon kaum mehr Spuren von Menschen zu sehen, und so rollen wir weiter und arbeiten uns nach und nach immer weiter hinab. Der Trail führt nun über eine Almwiese und bald öffnet sich vor uns eine Almenlandschaft mit alten Holzhäusern und der Wegerhütte. Die Speisekarte auf der urigen Hütte ist nur Beiwerk, denn die aktuellen Gerichte bekommt man im Kärntner Dialekt vorgetragen. Weil wir kaum etwas verstanden haben ist die Entscheidung ein Bauchgefühl. Falsch machen kann man hier aber auch nichts.

Nach dieser finalen Stärkung verlassen wir die Wegerhütte und auch den Rossalmhüttentrail, denn nun beginnt der Alte-Almweg hinab nach Feld am See. Wir verschwinden in einem grünen Tunnel. Ein Hohlweg öffnet sich vor uns und saugt uns auf. Der Wald um uns ist bestimmt von einem knallig grünen Moos, das hier überall wächst. Der leichte Nebel durch den vorangegangenen Regenschauer lässt den Untergrund noch einmal stärker leuchten. Nun müssen wir allerdings unsere Aufmerksamkeit dem Weg widmen, denn dieser ist gespickt mit Felsen, Wurzeln und hohen Absätzen. Genau das Richtige, um uns wachzurütteln, und so feuern wir uns innerlich an auf diesem technisch anspruchsvollen Schmankerl. Herausfordernd, abwechslungsreich und wunderschön windet sich der Trail hinab nach Feld am See. Die letzten Meter rollen wir schließlich auf der Straße zum Ufer, lassen die Bikes im grünen Gras liegen und holen uns die Erfrischung, auf die wir schon so lang gewartet haben. Abgekühlt sitzen wir bei einem Bierchen mit Adrian am Ufer und können den Reiz der Verbindung von Berg und Wasser verstehen. Es ist diese Entspannung und Zufriedenheit, die das Erlebnis des Gipfels und des anschließenden Trails, aber eben auch die Ruhe des Sees mit sich bringt.

Wissenswertes

WISSENSWERTES

Der Brennsee – oder wie er oft genannt wird – Feldsee ist der Sportsee Kärntens. Aufgrund seiner Trinkwasserqualität und warmen Wassertemperatur ist der Brennsee besonders bei Familien ein beliebtes Ziel. 

Geheimtipp

GEHEIMTIPP

Von Ende September bis Mitte Oktober finden die Kulinarischen Nächte statt. Diese eignen sich perfekt, um in die traditionelle Kärntner Küche und ihre Vielfalt einzutauchen. 

Fotopunkt

FOTOPUNKT

Hochweiden: Kurvig und verspielt mit einem tollen Ausblick


Deine Hotels zum Trail

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