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Wasser, Garten, Energie: Wie das HIRBEN seinen Weg weiterdenkt
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Blogartikel

Wasser, Garten, Energie: Wie das HIRBEN seinen Weg weiterdenkt

Ein Blick hinter die Kulissen des Bike-Aparthotels Hirben Naturlaub**** im Pustertal


16.10.2026

Nachhaltigkeit ist ein Prozess. Im neuen Mountain Bike Holidays-Hotel HIRBEN Naturlaub**** im Pustertal zeigt sich das vor allem an den Projekten, die noch VOR dem Hotel liegen: Wasser sparen und aufbereiten, den eigenen Gemüsegarten weiterentwickeln und den Energieverbrauch Schritt für Schritt reduzieren. Ein Blick hinter die Kulissen des Bike-Aparthotels im Pustertal. 

Autor
Nina Weidinger
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Frau fotografiert Berglandschaft, Mann mit Helm sitzt auf Bank neben Fahrrad

Was braucht ein Hotel, um auch in Zukunft gut aufgestellt zu sein?

Im HIRBEN Naturlaub**** in Niederdorf im Pustertal beschäftigt man sich schon lange mit dieser Frage. Immerhin steckt das Thema Nachhaltigkeit bereits im Namen des familiengeführten Aparthotels in Südtirol – das verpflichtet. Vieles davon ist im Alltag des Hauses im Herzen der Dolomiten, das weder ein klassisches Hotel noch ein typisches Apartmenthaus ist, längst selbstverständlich geworden. Manches steht noch auf der Projektliste. „Mit so wenig Energieverbrauch wie möglich jeden Gast glücklich machen“, formuliert HIRBEN-Chef Fabian Hirben die große Vision dahinter. 
 

Fabian Hirben
HIRBEN Naturlaub

Unsere große Vision ist es: Mit so wenig Energieverbrauch wie möglich jeden Gast glücklich machen im HIRBEN. Wir haben viele Ideen und Projekte in der Schublade.

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Wasser: Das nächste große Thema?


Hotelbetrieb, Pool und Wellness brauchen Wasser. Und genau deshalb rückt die wertvolle Ressource für viele Betriebe zunehmend in den Mittelpunkt. „Wasser ist sehr wichtig – ich denk das wird das neue Thema“, ist Fabian Hirben überzeugt. „Wir müssen allgemein besser und sparsamer und nachhaltiger damit umgehen.“
Wasser einzusparen und möglichst auch wieder aufzubereiten, steht laut dem Hotelchef bereits auf der Agenda. Eine fertige Lösung gibt es noch nicht, aber „wir haben das Thema im Blick und viele Ideen und Projekte in der Schublade“. 

60 Gemüsesorten aus dem eigenen Garten


Eine andere Idee wächst dagegen bereits ganz konkret: im Garten hinter dem Hotel. Das HIRBEN hat im vergangenen Jahr begonnen, den eigenen Gemüsegarten auszubauen. Inzwischen wachsen dort rund 60 verschiedene Gemüsesorten. Ein Gärtner unterstützt das Team seit Kurzem dabei, das Projekt weiterzuentwickeln und voranzutreiben. Einen kleinen Teil des Bedarfs in der Küche kann das Hotel bereits selbst abdecken – künftig soll es jedes Jahr mehr werden. 

„Wir wollen das Projekt von Jahr zu Jahr ausbauen, denn das Thema Lebensmittel ist uns sehr wichtig. Dahinter steckt die grundsätzliche Frage: Woher kommen die Lebensmittel, die auf dem Teller landen? Viele Gäste legen großen Wert darauf und wählen uns ganz bewusst aus – weil ihnen die Themen Holzbauweise, Regionalität und Lebensmittelqualität wichtig sind.“ Der Honig im HIRBEN kommt beispielsweise aus den 10 eigenen Bienenstöcken – Fabian hat ein echtes Faible für Bienen und ist der Hobby-Imker des Hauses.

Zertifiziertes Greensign-Hotel

Das zertifizierte Greensign-Hotel setzt laut eigenen Angaben für seine Küche – soweit möglich – auf ausgewählte regionale Lieferanten und möglichst wenig industrielle Produkte. Ein kleines Beispiel dafür sind die Eier: Sie kommen von einem Produzenten aus der Nähe. Die leeren Kartons nimmt dieser bei der nächsten Lieferung wieder mit und verwendet sie erneut.

Auszeichnungen HIRBEN Naturlaub

  • Nachhaltigkeitslabel Südtirol Level 3 – die höchste Stufe und gleichzeitig GSTC-Recognised
  • MyClimate Co2 Footprint im supergrünen Bereich – weit unter dem Durchschnitt
  • GreenSign Hotel – Nachhaltigkeit auf höchster Stufe, Level 5
  • ChangeMaker Hotel – Hotel Auszeichnung für aktive nachhaltige Innovation; ein Hotel, das nachhaltige Innovationen umsetzt und aktiv neue Wege für zukunftsfähigen Tourismus beschreitet. 

Was heute schon im Alltag steckt


Viele Maßnahmen im HIRBEN sind wenig spektakulär – dafür konkret. Bei der Zimmerreinigung können Gäste etwa selbst entscheiden, wie häufig ihr Zimmer gereinigt werden soll. Seit das System eingeführt wurde, fallen laut Hotel rund 1.800 Zwischenreinigungen pro Jahr weniger an. Damit werden gleichzeitig Wasser, Reinigungsmittel und Strom eingespart.

Beim Bau spielt die Materialwahl eine wichtige Rolle: Seit 2016 setzt die Familie bei neuen Bauprojekten auf Vollholz und natürliche bzw. wiederverwendbare Materialien. Das HIRBEN wurde entsprechend vollständig in Holzbauweise errichtet und ist als Klimahaus A zertifiziert – der thermische Energieverbrauch liegt laut Zertifizierung bei maximal 25 kWh pro Quadratmeter und Jahr.

Bei der Energieversorgung kommt unter anderem eine Photovoltaikanlage mit 100 kWp zum Einsatz. Im ersten Betriebsjahr produzierte sie laut HIRBEN rund 125.000 kWh, davon konnten etwa 75 bis 80 Prozent direkt im Hotel genutzt werden.
 

Weiterdenken, statt fertig sein


Wie dieses Beispiel zeigt, ist das Thema Nachhaltigkeit ein stetiger Entwicklungsprozess. Manche Dinge sind bereits umgesetzt, andere werden gerade ausgebaut – und bei wieder anderen wird noch nach der richtigen Lösung gesucht.
 

Work in progress –im HIRBEN Naturlaub heißt das aktuell: Der Garten soll weiter wachsen. Das Thema Wasser steht als großes Zukunftsprojekt im Raum. Und auch ein älteres Gebäude soll künftig thermisch optimiert und in Holzbauweise neu errichtet werden. Oder, wie es Fabian Hirben selbst sagt: „Vieles haben wir schon gut gemacht und vieles haben wir noch vor uns. Wir denken es Schritt für Schritt weiter.“
 

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