Wetterkreuztrail im Salzburger Saalachtal

Der Wetterkreuztrail startet oberhalb von Unken und führt über Karstwiesen und
-wälder hinab ins Tal. Der Trail ist perfekt für technisch versierte Biker.

Signature Trail Fakten

  • 3 km
  • schwer
  • 250 m

Fahrtechnik: ●●●●●
Fahrspaß: ●●●○○
Landschaft: ●●●●○

Aufstieg: Pedalieren
Beste Reisezeit: April - Oktober
Bike-Empfehlung: Enduro, Trail

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Wetterkreuztrail

Es gibt viele Gründe, auf dem Weg ins Salzburger Land das Salzburger Saalachtal anzusteuern und nicht neben der Strecke liegen zu lassen: Die Saalachtaler Naturgewalten, die Almenlandschaften, ... Für uns ist es aber vor allem ein ganz besonderer Trail hoch über Unken – der Wetterkreuztrail.

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Von Karst und Steinernen Meeren

Der Wetterkreuztrail verdankt seinen Namen seinem markanten Startpunkt – dem Wetterkreuz 1.000 Höhenmeter über Unken. Die Tour aber startet erst einmal mit der Auffahrt: Vom Ort aus geht es auf angenehm zu fahrenden Forstwegen stetig bergauf – unsere Mission ist der Sonnenaufgang. Im Halbdunkel treten wir gemütlich den Berg rauf und grinsen über die den Weg kreuzenden Hasen. Der gesamte obere Teil des Weges vom Wetterkreuz nach Unken gehört glücklicherweise einem Bauern, der vor einigen Jahren positiv auf die Anfrage reagierte, ob man aus diesem Weg einen Mountainbike-Trail machen könnte. Auslöser war das Fotoshooting eines Mountainbike-Magazins, die ebenfalls ganz begeistert vom Sonnenaufgang am Wetterkreuz waren, genauso wie der Salzburger Land Tourismus, die, um die Bilder verwenden zu können, auf eine Legalisierung des Trails drängten. Und so haben wir nun dieses Kleinod hoch über dem Tal.

In der Morgendämmerung erreichen wir das Wetterkreuz. Unser Guide Chris zeigt uns begeistert die ein oder andere Skitourenlinie hinab ins Tal – bei dem Gefälle kaum zu glauben. Die 1.000 Tiefenmeter werden auf der Saalach zugewandten Seite in kurzer Distanz zurückgelegt. Um kurz nach fünf ist es nun endlich soweit: Nachdem wir uns noch einige Minuten warm halten mussten, steigt uns nun die Röte der aufgehenden Sonne ins Gesicht. Der rote Ball zeigt sich über dem Nationalpark Berchtesgarden und wandert bis zum Herbst bis zum Steinernen Meer. Nach einigen Minuten können wir uns von der Wärme der Sonne und ihren Brechungen auf den Bergsilhouetten lösen und widmen uns dem Wetterkreuztrail.

Augen auf

Bereits der Einstieg hat es in sich – über Karstgestein geht es in zahlreichen Kurven und Windungen mal mehr, mal weniger steil bergab. Hier ist volle Konzentration gefragt – und ehrlicherweise ist das durchaus schwierig, denn im Hintergrund werden die Almenwelt Lofer und Loferer Steinberge von der Morgensonne beschienen. Ein beinahe schon surrealer Anblick.

Wir versuchen unsere Augen zwischen Trail und Panorama, zwischen Karst in verschiedenen Entfernungen pendeln zu lassen, ohne dabei zu große Fahrfehler zu riskieren.  Glücklicherweise können wir die Balance ganz gut halten. Der Trail variiert landschaftlich zwischen lichten Waldstücken und Passagen an Wiesen – diese Vielfalt begeistert uns und vor allem zaubert sie uns ein Grinsen ins Gesicht. Am Ende entlässt uns der Trail an der Hütte des Bauern, der seiner Nutzung durch Biker vor einigen Jahren zustimmte.

Add-Ons

Der Wetterkreuztrail soll heute nicht unser letztes Abenteuer gewesen sein. Doch erst einmal fahren wir zum Kräftetanken auf die Hochalm im Heutal. Nach einem üppigen und vor allem aussichtsreichen Frühstück wollen wir die Wildenbachschlucht erkunden.

Der Weg verläuft in der Schlucht auf einem schmalen Trail oberhalb des Wildenbachs und man muss schon etwas schwindelfrei sein, um diesen und vor allem die Schlucht ganz und gar genießen zu können. Er ist relativ einfach zu befahren und dürfte gerade für Mountainbike-Einsteiger perfekt sein – diese Mischung aus schmalem Pfad und Naturfaszination mit moderater Schwierigkeit ist durchaus eine Seltenheit.

Die Wildenbachschlucht entstand vor mehr als 11.000 Jahren durch das Abschmelzen der Gletscher und der hier verlaufende Wildenbach fraß sich immer tiefer und tiefer durch den kalkhaltigen Fels in den Boden. Heute ragen meterhohe Wände auf, an denen sich faszinierenderweise immer noch viel Grün hält.
Von hier aus sind es nur wenige Meter bis zu den Saalachtaler Naturgewalten – doch wir haben heute genug erlebt und lassen den Tag lieber gemütlich bei einem kühlen Bier an der Saalach ausklingen.

Wissenswertes

WISSENSWERTES

Nur jeweils zwei Kilometer voneinander entfernt – eingebettet in das Salzburger Saalachtal – befinden sich die drei außergewöhnlichen Naturdenkmäler: Vorderkaserklamm, Lamprechtshöhle und Seisenbergklamm – besser bekannt unter dem Namen „Saalachtaler Naturgewalten“.  
www.naturgewalten.at

Geheimtipp

GEHEIMTIPP

Frühstück auf der Hochalm im Heutal. Den Tag schon sehr früh mit dem Bike starten und zum Frühstück auf die Hochalm fahren. Dort gibt es ein unglaublich reichhaltiges und vor allem aussichtsreiches Frühstück inmitten der entschleunigenden Almlandschaft des Heutals.

Fotopunkt

FOTOPUNKT

Wetterkreuz: Bei passendem Wetter bietet sich hier ein fantastischer Blick bis ins Steinerne Meer.

Wildenbachschlucht: Die Brücken in der Wildenbachschlucht sind tolle Fotospots, vor allem vom Wasser aus.


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