Diedamskopftrail im Bregenzerwald

Der Diedamskopf thront hoch über Au und Schoppernau. Von der Bergstation der Seilbahn geht es zum Diedamskopfgipfel und anschließend wieder zurück zum Traileinstieg.

Das Befahren ist nur mit einem Guide der Bike Schule Bregenzerwald erlaubt!

Signature Trail Fakten

  • 3 km
  • leicht
  • 300 m

Fahrtechnik: ●●○○○
Fahrspaß: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●

Aufstieg: Bergbahn
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Bike-Empfehlung: All Mountain, XC, Trail, Enduro

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Diedamskopftrail

Johannes Larch lebt nun seit mittlerweile zehn Jahren im Bregenzerwald und wäre sein Südtiroler Akzent nicht, man würde es nicht merken, dass er nicht aus Vorarlberg ist. Denn offensichtlich kennt er jeden hier. Als Gründer und Betreiber der Bikeschule Bregenzerwald ist er der Dreh- und Angelpunkt, wenn es um Mountainbiken geht. Er kümmert sich mit den „Mountain Bike Holidays“ Hoteliers um das Wochenprogramm und entführte uns auf den Signature Trail des Bregenzerwaldes – den Diedamskopftrail.

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Abwechslungsreich und noch viel mehr

Der Diedamskopf ist mit 2.090 m keiner der alpinsten Berge der Allgäuer Alpen, doch bietet er ein umfassendes Panorama – von Nagelfluh über Ifen bis hin zum Alpenhauptkamm. Der Diedamskopftrail beginnt zwar neben der Bergstation, die 70 Höhenmeter zum Gipfel sollte man aber auf jeden Fall noch bestreiten, um den Blick schweifen und die Gedanken ruhen zu lassen. Der Einstieg des Trails nimmt bereits vieles vorweg: In stetem Auf und Ab und langgezogenen sanften Kurven, windet sich der Trail am Hang entlang. Mal wird er steiler, mal wieder flacher und auch Gegenanstiege finden sich.

Die Kurvenradien variieren ebenso wie die Blickwinkel auf die umliegenden Berge. Abwechslungsreich ist wohl das treffende Adjektiv für den Diedamskopftrail – und doch wird man ihm damit nicht gänzlich gerecht. Es sind die sich immer wieder verändernden Perspektiven, die einen völlig in ihren Bann ziehen. Das Sonnenlicht bricht sich in zahlreichen Bergsilhouetten und entwirft verschiedenste Grautöne – je nach Lichteinfall und Entfernung. Und doch kommt dann auch noch Farbe hinzu, mit dem satten Grün der Almwiesen, dem Blau des Himmels und dem Weiß des Wollgrases.

Johannes erzählt uns von seinem Zwiespalt: Einerseits findet er es toll, dass die Bikes immer mehr bieten und damit auch einen einfacheren Einstieg für anspruchsvolle Trails schaffen. Andererseits habe er das Gefühl, dass viele den Moment, das Erleben und die Umgebung vergessen, sich wiederholt in immer gleiche Abfahrten stürzen, um dieses fokussierte Erlebnis in den Vordergrund zu stellen. Ihm geht dabei das Gesamterleben ab, das Innehalten und die Landschaft genießen, das Aufeinanderzugehen mit anderen Nutzern und auch die Dankbarkeit, in dieser Umgebung hinter jeder Kurve etwas Neues entdecken zu dürfen. Die Bahn zum Diedamskopf nimmt auch deshalb, ab der Mittelstation, nur in Begleitung der Bikeschule Mountainbiker mit – eine achtsame Regelung, die niemanden aussperrt und doch auf positive Weise für ein gutes Miteinander sorgt.

Vom Leben mit der Natur

Zum Trailende queren wir zur Mitterdiedamsalpe. Hier wird, eng ver-bunden mit der Natur, Bergkäse aus Heumilch hergestellt. Zwar haben auch hier neue EU-Vorschriften offenes Feuer aus der Käseküche verbannt, doch kann man noch immer einen direkten Blick auf den Vorgang des Käsens erhaschen. Ein gutes Gefühl, wenn man weiß, wo die Bestandteile seiner Brettljause herkommen. Besonders empfehlenswert ist eine Art Ziegenfrischkäse, der zur Hälfte aus Kuh- und zur Hälfte aus Ziegenmilch hergestellt wird. Gestärkt fahren wir hinab ins Tal – dafür gibt es hier mehr als nur eine erlebnisreiche Variante.

Unten angekommen durchqueren wir den Ortsteil Rehmen mit der alten Brennerei. Ein historisches Holzgebäude, welches die traditionelle Architektur Vorarlbergs mit seinen Wintergärten und holzverschindelten Fassaden fast schon archetypisch repräsentiert. Daneben ein Neubau der Vorarlberger Moderne – und auch dieser ist geprägt von einer natürlichen Zurückhaltung, dem Rückgriff auf Materialien und Handwerkstechniken der Region und klaren Linien. Eine spannende und der Region angepasste Architektur, die sich im Bregenzerwald sowohl bei Privathäusern als auch Wirtschaftsbauten findet.


Zum Abschluss sitzen wir einfach ganz gemütlich vor dem Hotel. Wir blicken auf die umliegenden Berge haben, wieder einmal tolle Architektur im Rücken und genießen das angenehme Understatement des Bregenzerwaldes.

Wissenswertes

WISSENSWERTES

Der Bregenzerwald ist mittlerweile berühmt für seine Architektur. Abseits der Metropolen entwickelte sich hier ein der Region angepasster Baustil, der vor allem mit Holz arbeitet und klare Linien bevorzugt. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch im Werkraumhaus vom Schweizer Architekten Peter Zumthor. www.werkraum.at

Geheimtipp

GEHEIMTIPP

Die Sennsuppe ist nicht unbedingt ein Geheimtipp, doch tatsächlich wird sie fast ausschließlich im Bregenzerwald gegessen. Diese eiweißreiche Suppe entsteht beim Käsen und wird mit Molke versetzt. Leicht gesalzen ist sie die perfekte Sportnahrung. 

Fotopunkt

FOTOPUNKT

Diedamskopfgipfel: Der 360°-Blick ist einfach beeindruckend.

Vom Traileinstieg aus kann man den Trail sehr lang einsehen und im Hintergrund die Vorarlberger Bergwelt einfangen.


Deine Hotels zum Trail

Hotel Rössle

Hotel Rössle  Österreich / Vorarlberg / Au im Bregenzerwald

ab € 86,00 p.P.
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Hotel Hubertus  Österreich / Vorarlberg / Mellau

ab € 88,00 p.P.



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