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Biken vor großartiger Kulisse

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Herrlich vielfältig präsentiert sich uns die Mountain Bike Holidays Region Nassfeld-Pressegger See | Lesachtal im Geopark Karnische Alpen. Einzigartige Gesteinsformationen, tosende Wasserfälle, magische Klammen sowie bezaubernde Bergseen schaffen einen Rahmen, der uns naturverbundenen Bikern das Herz öffnet. Auf 750 Kilometern an markierten Wegen und Trails bietet die Region alle Möglichkeiten – von entspannten Touren bis hin zum liftunterstützten Abfahrtsspaß. Hier ist für jeden etwas geboten, einschließlich der Badeseen für etwas ruhigere Tage.

Unsere Reise hat uns auf die Sonnenalpe am Nassfeld verschlagen, bekannt als Österreichs „Schneeloch“ im Winter, jedoch muss sich die malerische Kulisse auch im Sommer nicht verstecken und ist auch ohne Puderzucker ein wahrer Augenschmaus. Und während im Winter 110 Pistenkilometer Jung und Alt hierher verschlagen, genießen wir die Ruhe, fernab von Pistengaudi und Après-Ski.

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Untergebracht sind wir im Hotel Gartnerkofel, benannt nach einem der Gipfel, die das Nassfeld umgeben. Wir entscheiden uns für eine sinnvolle Arbeitsteilung: Die Jungs inspizieren schon mal die Trails, während ich mich voller Vorfreude in die 1.500-m²-Wellness-Landschaft begebe. Als leidenschaftliche Saunagängerin von Kindesbeinen an wird mir schnell klar: Hier steckt viel Liebe im Detail, und die Natur der Bergwelt ist wunderbar in das Spa eingebunden. Ich schwitze bei einem wirklich beeindruckenden Panorama, ohne mich zu bewegen und mit viel Zeit, um die Eigenheiten und Schattierungen des Gartnerkofels zu studieren.

„I like“ – das hat sich wohl auch Franz Xaver von Wulfen gedacht, als er im Jahr 1779 dort auf eine Blume stieß, die ausschließlich am Gartnerkofel heimisch ist und in Gedenken an den Entdecker als Kärntner „Wulfenie“ oder „Kuhtritt“ bezeichnet wird.

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Das Nächste, was mir auf meiner Entdeckungsreise durch das Spa begegnet, ist das Zirbenholz. Die Zirbelkiefer (pinus cembra) wird bis zu 1.000 Jahre alt und ist aufgrund ihres aromatischen Duftes wohltuend für Körper und Seele. Sie ist wahrlich die Königin der Alpen; zäh und stark hält sie Temperaturen von minus 40 Grad Celsius stand und erobert Höhen bis knapp 3.000 Meter.

Später tauschen wir uns beim abwechslungsreichen Abendessen vom Buffet aus und planen die Routen für den kommenden Tag. Die ersten Eindrücke der Jungs wecken meine Neugier auf die naturbelassenen Trails, und ich freue mich bereits auf morgen. Als dann endlich der Wecker klingelt, kann auch etwas graues Wetter die Stimmung nicht trüben. Wir pedalieren direkt von der Hoteltüre hinauf zur Zwischenstation der Madritschen Bahn, einer der drei Bergbahnen, die auch im Sommer geöffnet sind und problemlos Fahrräder gen Himmel transportieren. Oben angekommen, sticht mir als Erstes der Kinderspielplatz mit dem olympischen Trampolin in die Augen, und ich muss mich persönlich von der Qualität überzeugen – wahrlich etwas für Groß und Klein, dieses Nassfeld. Frisch aufgewärmt, starten wir auf die Trails, schöne, naturbelassene Singletrails, aufgepeppt durch geschmeidige Anliegerkurven; hier ist für jeden etwas dabei.

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Besonders reizvoll finden wir die Tatsache, dass Ländertouren nach Italien möglich sind, falls man einen echten italienischen Espresso genießen möchte. Als Geheimtipp wird hierbei der Malurchtrail gehandelt, der das Nassfeld mit der italienischen Gemeinde Pontebba verbindet. Ursprünglich von Soldaten in den Fels gehauen, bietet er Bikern eine technisch anspruchsvolle Abfahrt entlang steiler Abgründe – eine Herausforderung, die sich lohnt! Die günstige Lage der Region Nassfeld-Pressegger See | Lesachtal in den südlichen Kalkalpen macht sich auch im Wetter bemerkbar, ein eindeutiges Pro für einen Urlaubsaufenthalt.

Für alle Neugierigen, die sich an das Vergnügen der Abfahrt auf zwei Rädern heranwagen wollen, bietet der Bike Giro einen wunderbaren Einstieg: stolze 11,5 Kilometer bergab, überwiegend auf Schotterwegen, ein guter Test für die Kondition. Jedoch lohnt es sich, nach der langen Abfahrt eine Pause in der Rudnigalm zu machen, um die Spezialitäten der Region zu kosten. Gailtaler Almkäse, Joghurt und Bretteljause – alles, was man braucht, um den Akku wieder aufzuladen und sich kopfüber in einen der Seen oder ins nächste Abenteuer zu stürzen. Langweilig wird einem hier sicher nicht!

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Und zum Abschied verrate ich euch noch mein ganz persönliches Highlight: der „Wurzer Dirndl“ in Hermagor. Hier habe ich vor 30 Jahren mein erstes Dirndl bekommen – natürlich im Partnerlook mit meiner Mutter.

Region Nassfeld-Pressegger See | Lesachtal

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