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Signature Trail - Nauders

Plamort-Trail

Trailfakten

Länge: 4,3 km
Tiefenmeter: 750 hm
Aufstieg: Bergkastelseilbahn
Bike-Empfehlung: Enduro, All Mountain
Schwierigkeit: schwer

Fahrtechnik: ●●●●○
Fahrspaß: ●●●●○
Landschaft: ●●●●●

Beste Reisezeit: Mai - Oktober

zur Signature Trails Trophy

Plamorttrail

Die markanten Panzersperren an der Grenze zwischen Italien und Österreich zeugen vom zweiten Weltkrieg. Noch immer ziehen sie uns in ihren Bann. Nur ein paar Meter weiter beeindruckt der Blick vom Plamortfelsen über den Reschensee bis hin zum Ortler. Und ebenso beeindruckend gestaltet sich der Trail.

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Doch fangen wir von vorne an. Zum ersten Mal durchquerte ich die Region mit 14 Jahren auf meiner ersten Alpenüberquerung: Damals noch mit Trekkingbike und Packtaschen. Zehn Jahre später befand ich mich mit Freunden beim Biken in Südtirol und ein Bekannter rief uns an und erzählte von einem neuen Bikegebiet, von neuen Trails rund um den Reschenpass. Kurzerhand packten wir unsere Sachen und trafen uns in Nauders. Die Bahn auf den Mutzkopf transportierte uns nach oben und bergab ging es über zum Teil frisch gebaute, aber auch vorhandene Wege. Der gesamte Tag war ein kleines Bikefest. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß. Endlich wieder ein neues Bikegebiet und dann noch diese feinen neuen Trails auf frischem Waldboden. Seitdem komme ich einmal im Jahr hierher und verfolge die Entwicklung der Region zur 3-Länder-Enduroregion.

Die 3-Länder-Endurotrails
Hier vereint man feinste Naturtrails mit neuen, gebauten Strecken rund um den Reschensee. Auf einer vollen Runde wechselt man sowohl die Seeseite, wie auch das Land gleich mehrfach. Von Österreich nach Italien, in die Schweiz und zurück nach Österreich. Abseits des Trubels des Tals genießt man so eine abwechslungsreiche Landschaft und ebenso abwechslungsreiche, wie anspruchsvolle Trails. Der wohl ikonischste ist der Plamorttrail.

Er startet auf den Plamortböden mit den eindrucksvollen Panzersperren. Doch auch hier sollten wir von vorn starten, und zwar in Nauders. Über die grünen Wiesen fahren wir gemütlich hinauf zur Bergkastelseilbahn. Die Gondel bringt uns in die Höhe und hier bekommen wir nun zum ersten Mal eine Ahnung des Ausmaßes der 3-Länder-Enduroregion. Zurück zur Talstation zieht sich ein gebauter Flowtrail, weiter den Hang hinauf wurde gerade der Zirmtrail speziell für Anfänger fertiggestellt. Dieser Weg dürfte vor allem auch Familien und Kinder begeistern. Neben dem Wegverlauf ist es dort das Panorama und die alpine Umgebung die fesselt. Wir queren von hier aus allerdings erst einmal. Und auch das tun wir per Trail. Am Hang entlang zieht sich ein welliges Band bis zu den Plamortböden. Fast schon wie ein Pumptrack, nur eben auf 2.000 m Höhe.

Doch hier beginnt nun im Grunde der eigentliche Trail. Ein Foto an den Panzersperren, eines am Plamortfelsen hoch über dem See mit Blick zum Ortler und schon starten wir in den Trail. Nein, so schnell geht es natürlich nicht. Der Felsen ist einfach ideal für einen Erinnerungsschnappschuss.

Der Trail ist anspruchsvoll, naturbelassen und gibt immer wieder Blicke zum See frei. Der felsig gestufte Untergrund erfordert eine saubere Fahrtechnik. Uns weicht das Grinsen dabei kaum aus dem Gesicht. Es ist ein kleines Trailfeuerwerk. Über Felsen hinweg, durch den dichten Wald und im weiteren Verlauf auf immer erdigeren Boden in endlosen Kurven bis hinab zum See. Eine emotionale Beschreibung würde wohl immer zu kurz greifen. Beim Bier am See mit im Wasser baumelnden Beinen weicht das Grinsen noch immer nicht. Vielleicht beschreibt das den Plamorttrail am Besten.

Ein eigenes Endurorennen, ein Vater-Sohn-Camp und viele weitere Highlights finden sich im Kalender der Region. Doch am Ende sind es vor allem die Menschen, die sich für dieses Wegenetz und die Region einsetzen, die das Ambiente prägen. So wie Harry Ploner. Der Hotelier aus Nauders hatte schon vor Jahren die Idee dieser grenzüberschreitenden Enduroregion – und das zu einer Zeit, als es Enduro noch gar nicht gab. Und so ist die 3-Länder-Enduroregion auch eine Einladung sich diese Grenzen wegzudenken und einfach zu genießen. Die Mahnwachen vergangener Zeiten immer im Blick und doch zukunftsgewandt. Mit Trails zwischen Berg und See, zwischen dichtem Wald und alpinem Weitblick. Zwischen Wurzeln, Steinen und Flow.

Die schönste Tour zum Trail

360° - Nauders - Plamort-Trail

Zirmtrail

Trailfakten

Länge: 6 km
Tiefenmeter: 310 m
Aufstieg: Bergbahn
Bike-Empfehlung: All Mountain, XC
Schwierigkeit: leicht

Fahrtechnik: ●●○○○
Fahrspaß: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●

Beste Reisezeit: Mai - Oktober

zur Signature Trails Trophy

Zirmtrail

Als Einsteiger ist es gar nicht so leicht in den Alpen passendes Terrain und vor allem einsteigerfreundliche Trails zu finden. Oft hat man die Auswahl aus anspruchsvollen alpinen Wegen, Forststraßen oder Radwegen im Tal. Die 3-Länder-Enduroregion rund um den Reschenpass und Reschensee hat mit dem Zirmtrail den perfekten Einsteigertrail gebaut.

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Ein kühner Plan
Die Region machte sich in den letzten Jahren vor allem unter Trail- und Endurofahrern einen Namen. Ein dichtes Mountainbike-Wegenetz durchzieht die Hänge rund um den Reschenpass. Die meisten sind sehr natürlich angelegt oder gar modifizierte Wanderwege. Für fortgeschrittene Biker ein Paradies. Die Hänge weisen auf den ersten 500 Höhenmetern meist ein starkes Gefälle auf, dass sich kaum umgehen ließ und so entschied man sich den Zirmtrail einfach eine Stufe weiter nach oben zu legen.

Mit der Bergkastelseilbahn geht es hinauf und von hier aus mit der Zirmbahn weiter bis auf 2.500 Meter Seehöhe zum Einstieg des Zirmtrails. Die Hangneigung ist in dieser Höhe geringer als weiter unten über dem Talboden und vor allem bietet der Hang über der Baumgrenze viel Platz. So konnten die Trailbauer einen 6 Kilometer langen Trail verwirklichen mit einer Höhendifferenz von gut 300 Metern. Es wurde ein durchschnittliches Gefälle von lediglich 5 % erreicht. Das ist gerade für Anfänger und Kinder ideal. Und was sich erst einmal nach grauer Theorie anhört, bedeutet in der Realität ein dickes Grinsen bei allen Fahrerinnen und Fahrern. Mit dem geringen Gefälle muss kaum gebremst werden. Die Geschwindigkeit wird vor allem durch kleine Gegenanstiege genommen. In zahlreichen Kurven und Wellen schängelt sich der Zirmtrail zur Bergstation der Bergkastelseilbahn. Der Blick kann sich dabei an einem atemberaubenden Panorama, bis weit hinein in die Graubündener Berge, festhalten.

Ein idealer Einstieg
Was kaum verwundert, sind die zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Familien, die wir auf dem Zirmtrail treffen. Wie auch in anderen Gebieten, die wirklich einsteigerfreundliche Trails gebaut haben, kann man auch hier einen Wandel sehen. Zu den ambitionierten Fahrern stoßen nun die Familien. Und das nicht als ein Ablösen, sondern als Ergänzung. Alle Parteien freuen sich dabei über die jeweils andere. Nach dem Zirmtrail kann man sich nun an den Flowtrail unter der Bergkastelseilbahn wagen. Auch er ist maschinengebaut und kommt ohne Hindernisse aus. Hier windet sich der Weg in zahlreichen Kurven und Anliegern, aber auch dem ein oder anderen Holzelement ins Tal. Das Gefälle ist etwas steiler, die Kurven etwas enger und höher, die Wellen größer. Er ist somit die nächste Schwierigkeitsstufe zum Zirmtrail. Wer die beiden Trails gut bewältigt hat, kann sich anschließend nach und nach die gesamte Region erarbeiten.

Für eine passende Verschnaufpause sorgt die Stieralm auf halber Strecke. Sie bildet den Einstieg in den Bergkasteltrail und wird über den flachen und flowigen Almtrail erreicht. Der Espresso ist dank der nahen italienischen Grenze hervorragend und wir können den Blick hinüber in die Schweiz genießen, bevor es weitergeht auf den 3-Länder-Endurotrails.


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