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Signature Trail Kronplatz - San Vigilio - Dolomites

Herrnsteig - Die Legende

Trailfakten

Länge: 9 km
Tiefenmeter: 1.300 hm
Aufstieg: Bergbahn Kronplatz 2.000 hm
Bike-Empfehlung: Trail-Bike, Enduro
Schwierigkeit: Mittel

Fahrtechnik: ●●●○○
Fahrspaß: ●●●●●
Landschaft: ●●●●○

Beste Reisezeit: Mai - Oktober
Einkehr: Graziani Berghütte
www.sanvigilio.com

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Herrnsteig - Die Legende

Hochaufragend thront der Kronplatz neben dem beschaulichen Städtchen Bruneck. Ihr Hausberg hat es allerdings in sich – schließlich vereint er Ski-, Bike- und Wandergebiet, einen faszinierenden Blick in die Dolomiten, das sechste und letzte Messner Mountain Museum und mit dem Herrnsteig eine wahre Mountainbike-Legende.

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Göttlicher Beistand
Nach der Fahrt von Reischach auf den 2.275 m hohen Kronplatz gehen wir schon fast automatisch, wie alle anderen hier auch, erst einmal zur Friedensglocke Concordia 2000. Im Sommer 2003 wurde sie auf Anraten des Skipioniers Erich Kastlunger als Mahnung an Eintracht und Frieden aufgestellt. Sie ist dem Heiligen Sankt Bernhard, dem Schutzpatron der Alpenbewohner, gewidmet. Überhaupt ist der eher unscheinbare Gipfel des Kronplatzes wohl der ideale Ort, um Menschen zu begeistern. Neben der Friedensglocke Concordia 2000, ließ Reinhold Messner das Sechste seiner Messner Mountain Museen hier auf dem Kronplatz bauen. Das 2015 eröffnete Museum widmet sich dem Thema „Klettern“ und ist für viele vor allem ein architektonisches Highlight. Der von Zaha Hadid entworfene Bau öffnet sich in alle Richtungen den umliegenden Bergen und fokussiert so den Blick der Besucher auf ausgewählte Abschnitte im einmaligen Panorama.

Diese Fokussierung brauchen wir nun auch, jedoch nicht auf die Berge um uns, sondern auf den Trail. Schließlich liegen 8 km und 1.050 hm Abfahrt auf dem Herrnsteig vor uns. Er ist quasi die Wiege des Mountainbikens am Kronplatz – mit ihm hat alles angefangen. Der Trail beginnt mit einigen Anliegern, Sprüngen und schnellen Querungen. Der Alpenhauptkamm und das tief unter uns liegende Pustertal ist immer zu sehen. Zuerst haben wir noch etwas Respekt vor dem Pfad, doch dann kommen wir gut rein. Unsere Freude wird mit jeder Kurve größer und wir erkennen das gelungene Werk der Trailbauer, die hier wirklich ganze Arbeit geleistet haben.

Hans und Franz
Nach einiger Zeit tauchen wir in den dichten Wald ein. Hier wird es steiler, wurzeliger und auch technischer. Damit uns Mountainbikern nicht so schnell langweilig wird, haben sich die Trailbauer hier etwas Besonderes einfallen lassen. Mit Hans und Franz gibt es im unteren Teil zwei Varianten zum Herrnsteig. Die Namen ergeben sich, wie übrigens auch andere Trailnamen am Kronplatz, aus den Namen der Grundstückseigentümer oder besonders tüchtiger Mitarbeiter. Franz ist der erste handgebaute Trail am Kronplatz und etwas für wirkliche Könner. Steil, technisch und immer wieder mit kleinen Gegenanstiegen versehen, schlängelt er sich durch den dichten Wald. An seinem Ende schließt sich Hans an. Er greift den Charakter von Franz auf und ist ideal für wirklich versierte Mountainbiker, die hier ihren Spaß finden.

Am Ende von Hans gelangen wir wieder auf den Original-Herrnsteig, genießen die letzten Kurven, die letzten Wellen und die letzten schnellen Querungen. Zu Recht ist dieser Trail eine Legende.

Am Kronplatz hat man es geschafft, die Liebe zum Berg und das Mountainbiken friedlich zu vereinen. Von entspannten und genussreichen Endurorennen, über Nachwuchsförderung bis hin zu anspruchsvollen Trails und Skills Parcours bietet der Kronplatz alles was das Mountainbiker-Herz begehrt.

Die schönste Tour zum Trail

360° Kronplatz- Dolomiten - Herrnsteig

Dolomiten UNESCO Naturparkrunde

Trailfakten

Länge: 51,8 km
Tiefenmeter: 1.977 hm
Aufstieg: Pedalieren
Bike-Empfehlung: XC, All mountain, Trail
Schwierigkeit: schwer

Fahrtechnik: ●●●●●
Fahrspaß: ●●●●○
Landschaft: ●●●●●

Beste Reisezeit: Juni - September
www.sanvigilio.com

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Dolomiten UNESCO Naturparkrunde

Wer eine wirklich sagenhafte Tour in einer der eindrücklichsten Landschaften des Alpenraums erleben möchte ist hier genau richtig. Hochalpine Eindrücke, langgezogene Täler und klassische Dolomitenlandschaften werden hier auf handtuchbreiten Pfaden erkundet.

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Start der Tour ist in San Vigilio. Von hier aus folgen wir dem Tal bis zum Berggasthof Pederü. Dieser markiert den Eingang zum Hochplateau im Naturpark Fanes-Sennes-Prags. Vom Berggasthof sind es noch einmal gute 500 hm bis zum Rifugio Fanes. Die anstrengenden Höhenmeter werden mit einem spektakulären Blick entlohnt. Die Fanesgruppe umgibt uns mit ihren eindrücklichen Felsen. Wir befinden uns hier mitten im Dolomiti UNESCO Welterbe, unterwegs auf schmalen Pfaden. Und schon allein das ist ein Privileg. Der nur 2.500 m lange Weg zum Rifugio wurde mit seinen 21 Kehren von den österreichischen Kaiserjägern aus dem Fels gesprengt. Eine Erinnerung an unrühmliche Zeiten, vor allem auch an blutige. Doch diese Geschichte gehört zur Region und diesen Bergen, wie auch die Sagen. „Das Reich der Fanes“ als wohl berühmteste. Der Streit zwischen den aggressiven männlichen Mitgliedern des Fanes-Königshauses und den weiblichen als Parabel eines alten Streites zwischen sehr unterschiedlichen Kulturen von Jägern, Sammlern und Landwirtschaften. Vielleicht auch eine Verklärung besserer alter Zeiten, zu der man sich hier oben durchaus hinreißen lassen könnte. Doch wir genießen lieber das Hier und Jetzt und haben bei solch philosophischen Gedanken den Anstieg rasch hinter uns gebracht.

Wir erreichen das Rifugio Fanes auf 2.100 m. Hier können wir unsere Akkus aufladen, und auch die unserer Bikes. Bei den Eckdaten dieser Tour haben wir uns für eBikes entschieden und sind ziemlich glücklich mit dieser Entscheidung. Auch so ist sie anspruchsvoll genug – sowohl konditionell, wie fahrtechnisch. Nach einer kleinen Stärkung geht es weiter. „A s’udëi“ schallt es uns hinterher. Das ist ladinisch und bedeutet Auf Wiedersehen. Hier im Herzen der Dolomiten hat sich ladinisch als gebräuchliche Sprache gehalten. Die Einheimischen sprechen es untereinander und ab und an findet es eben auch Einzug in Gespräche mit Gästen. Wir queren auf der Höhe und verlieren nach und nach an Höhe.

Unser Blick und unsere Konzentration fokussieren sich nun ganz auf den Weg. Bis auf 1.400 m fahren wir hinab zur Passstraße, die Cortina d´Ampezzo mit Toblach verbindet. Kurz bleiben wir stehen und schauen dem Treiben zu. Touristen, Einheimische, Oldtimer, Motorräder und Rennräder kämpfen sich entweder den Berg hinauf oder lassen es gemütlich rollen. Ein surrealer Anblick, nach unserer Zeit auf der Höhe.

Erneut steigen wir auf eine Höhe von über 2.000 m. Wir können auf die andere Bergseite blicken, auf unseren bisherigen Weg und die Gipfel, denen wir so nah waren. Wieder einmal halten wir inne, blicken in die Landschaft und sind einfach nur begeistert. Vor allem auch, weil wir auf unseren weiteren Weg blicken. Es geht hinab zum Rifugio Fodara Vedla, einer wunderschönen historischen Hochalm. Wir lassen uns auf einen kurzen Kaffeestopp ein und fahren anschließend weiter ab.

Erneut befinden wir uns auf einem historischen Weg und gelangen hinab zur Pederü und lassen uns von hier aus nach San Vigilio zurückrollen. Diese geruhsame Ausfahrt aus dem Tal ist ideal, um noch einmal über diesen langen Tag auf dem Bike zu sinnieren. Atemberaubende Panoramen, lokale Köstlichkeiten und alte Sagen erzählten uns eine wirklich eindrückliche Geschichte. Wir begegneten Murmeltieren, Gämsen und Steinadlern. Wir genossen das reine Quellwasser der Region und zum Abschluss das GA Beer aus Europas höchstgelegener Kleinbrauerei.


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