Nördlicher Gardasee
Nördlicher Gardasee
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Signature Trail - Trentino - Nördlicher Gardasee

Tremalzo

Trailfakten

Länge: 25,9 km
Tiefenmeter: 2.070 m
Aufstieg: Pedalieren
Bike-Empfehlung: XC, All mountain, Trail
Schwierigkeit: mittel

Fahrtechnik: ●●○○○
Fahrspaß: ●●●●○
Landschaft: ●●●●●

Beste Reisezeit: März - November
www.visittrentino.info/bike

Tremalzo

Der Gardasee ist ein Outdoorsportmekka und das Eldorado für Mountainbiker schlechthin. Über zwanzig Jahre ist es mittlerweile her, dass Uli Stanciu das Bikefestival an den Lago brachte. Seitdem sind es nicht mehr nur die Kletterer in den Felswänden und die Surfer auf dem Wasser, sondern auch die Mountainbiker auf den Trails, die den nördlichen Gardasee beleben.

Von Schweiß und Tränen
Ich weiß noch genau, wie es war, als ich zum ersten Mal den langen Anstieg zum Tremalzopass hinauf pedalierte. Sechs Tage Alpencross steckten bereits in meinen Beinen. Oben angekommen fuhr ich durch den Tunnel und blickte auf die Bergausläufer bis hinab an den See. Mein Herz machte einen Sprung, denn ich wusste, dass das Ziel so nah war. Und noch immer weiß ich, was ich spürte, als wir uns in der Abfahrt befanden. Ich realisierte, dass ich bereits am Ziel war. Dieser Weg, diese Aussicht, dieses Gefühl und diese Natur. Ein unbeschreibliches Glück. Und dass der Weg das Ziel ist, bekam plötzlich eine reale Bedeutung.

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So wie mir geht es tausenden Alpenüberquerern jedes Jahr. Die Reise über die Alpen ist für viele auch eine Reise zu sich selbst und eine Reise in die Vergangenheit. Auf diesen historischen Routen wird Geschichte plötzlich wieder lebendig. Und auch auf dem Anstieg zum Tremalzopass ist es so. Die alte Militärstraße wurde im ersten Weltkrieg für den Widerstand gebaut. Ein Krieg, der uns so weit weg erscheint, und auf dessen Spuren wir doch auf beinahe jedem Alpencross wandeln. Die Abfahrt zum Gardasee wird auf der Passhöhe durch den eindrucksvollen Tunnel von der Auffahrt getrennt. Ab hier befinden wir uns in einer ganz eigenen Welt. Einer Welt ohne Autoverkehr, einer Welt, in der es nur noch um unser Erleben geht.

Wir gelangen schließlich zum Passo Rocchetta und auch dieser erzählt eine Geschichte. Doch der Gedenkstein hier wurde nicht den Opfern furchtbarer Kriege gewidmet, sondern dem Erlebnis Mountainbike. 2014 wurde Uli Stanciu an diesem Ort im Rahmen des Bike Festivals ein Gedenkstein gesetzt. Er soll an seine Verdienste um die Entwicklung des Mountainbikens im Allgemeinen, vor allem aber an sein Engagement für die Entwicklung des Mountainbikens am Gardasee erinnern.

Seeblicke
Der Gardasee ist damit nicht nur Ziel von Alpenüberquerungen, sondern auch ausgedehnter Mountainbike-Urlaube. Der Tremalzo bleibt aber auch da Legende und begehrtes Ziel. Wir queren zum Passo Nota auf schmalen Pfaden - den See immer im Blick und vor allem die warme Sonne auf der Haut. Es ist gefühlt gar nicht so sehr die besondere Qualität der Wege, die den Charme der Region ausmachen, sondern das Gesamtpaket aus eindrucksvoller Natur, dem See und einem südlich lässigen Lifestyle. Dies alles beobachten wir aktuell aber immer noch von oben und unser Aussichtspunkt Malga Palaer ist perfekt dafür geeignet. Wer den Blick in die Tiefe scheut, sollte sich aber nicht zu nah an die Kante heranwagen.

Unser weiterer Weg führt uns nach Pregasina und ab hier sieht man den Einfluss der Sportszene des nördlichen Gardasees deutlich. Zahlreiche Mountainbiker tummeln sich in dem kleinen Bergdorf, trinken Espresso oder Wein und genießen die Sonne, genauso wie den Ausblick. Nur wenige Kurven weiter unten beginnt die berühmte Ponale-Straße, die alte Straße hinauf nach Pregasina, die aber nun schon seit Jahren als Wander- und Bikeweg dient. An ihr sieht man, wie mühsam die Menschen hier dem See und dem Fels einfachste Infrastrukturen wie Wege abringen mussten. Zahlreiche Tunnel wurden in den Fels gegraben und gesprengt, die Wegkante abgesichert und so schmal gehalten, wie es eben ging, um den Aufwand nicht noch weiter zu treiben. Für uns Mountainbiker bleibt eine ebenso spannende Auf- wie Abfahrt - gegenseitige Rücksichtnahme natürlich vorausgesetzt.

Mit diesen letzten Metern, auf immer noch historischen Pfaden, erreichen wir den Hafen von Riva del Garda. Und schlagartig wird mir wieder klar, wie es den ganzen Alpenüberquerern gehen muss, die hier ankommen. Diese Erleichterung, diese Selbstgewissheit, ein solches Abenteuer geschaff zu haben. So lassen auch wir unsere Tour ganz standesgemäß bei einem Eis ausklingen - hier, wo sich die MTB-Szene des Gardasees triff, Geschichten erzählt und einfach genießt. Egal ob Alpenüberquerer, Trailfanatiker oder Genussbiker - hier sind alle einfach nur Genießer und Gardaseejünger.

Die schönste Tour zum Trail

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