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  Am schönsten Ende der Welt  
     
   
     
   
     
   
  Pressespiegel - was man über uns schreibt!
       
  Autor:
Quelle: Bike Sport News
Erscheinungsdatum: 15.05.2010
Web:
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  Am schönsten Ende der Welt      
   
  Biken mit Gänsehaut-Feeling! Die Trails rund um Grindelwald schrauben sich in atemberaubende Bergregionen. Ein historischer Blick auf die Kulisse alpiner Dramen, die auch künftig Bergenthusiasten in ihren Bann schlagen wird.

Wenn man durch das tief eingekerbte Lütschental bei Grindelwald hinaufstrampelt, kommt es einem in der Tat so vor, als würde die geballte Wucht der Viertausender das Ende der erforschten Welt markieren. In der Tat bezeichnete das altdeutsch-keltische Wort »grindel« früher ein Stück Holz, das zur Absperrung diente. Der wuchtige Eiger übernimmt dabei die Rolle des Zerberus, des fiesen Türstehers, der schon aus Prinzip keinen durchlässt.

„Ah …, oooh …!“ – die Reaktionen beim Blick auf das Bergmassiv sind einheitlich – nicht nur bei japanischen Touristen. Kein Wunder! Zielt doch das Spektiv vorm Optiker Mosimann in der Dorfstraße direkt in die Spinne – einen der heikelsten Abschnitte der Eiger-Nordwand. Jene jähe, nackte und schwarze Vertikale, die lange als Menschenfresser galt. Deren Durchsteigung 1936 nach einer Häufung tragischer Todesfälle vom Staat Bern vorübergehend sogar verboten wurde. Erst im Juli 1938 gelang es dem Allgäuer Urgestein Anderl Heckmair und dem späteren Dalai Lama-Intimus Heinrich Harrer, das zum Teil überhängende Bollwerk zu bezwingen. Heute gilt die Eiger-Nordwand als Klassiker für Alpinisten von Rang und Namen!

Frühmorgens liegt Grindelwald noch im Schatten. Dank dem Eiger – und das ist gut so! Der wie von einer gigantischen Handkante abgeflachte Touristenmagnet der Berner Alpen zeigt ein Herz für Biker. Auf der Abfahrt zur Brücke über die Schwarze Lütschine gibt es kurzfristig sogar eine knubbelige Gänsehaut. Bei den folgenden satten 1 100 Metern Anstieg steigt die Betriebstemperatur dann allerdings rasch in den roten Bereich. Die steile Piste hoch zur Kleinen Scheidegg sorgt für die perfekte Reizüberflutung. Die Beinmuskeln übersäuern. Der Ausblick auf das monumentale Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau strapaziert die Netzhaut. Die gletscherverzierten Mönch und Jungfrau sind an sich schöner – beide auch gestandene Viertausender! Trotzdem, der nur 3 970 Meter hohe Bad Boy Eiger stiehlt ihnen die Schau. Bei den wunderschönen Arven auf gut 1 800 Metern Seehöhe schrammt die Steigung längerfristig an der 20-Prozent-Marke, der Untergrund wird ruppiger. Loses Geröll fordert zusätzlich Konzentration. Vorbei die Bergschau – die Nackenmuskeln sind eh schon verspannt! ...

Den gesamten Bericht als PDF zum Downloaden finden Sie hier!
     
         
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