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| Pressespiegel - was man über uns schreibt! | |||||||
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Quelle: RIDE Erscheinungsdatum: 02.04.2010 Web: [PDF-Ansicht]   |
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| Tirols Alaska | |||||||
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In der Tiroler Zugspitzarena hat man die Mountainbiker verstanden. Die Region am Fernpass ist heute eine der bekanntesten Tourendestinationen der Alpen. Durch die geografische Nähe lohnt sich auch für Schweizer Biker ein Kurzurlaub. Langsam geht uns die Puste aus, die Schweisstropfen perlen übers Gesicht und Georg quatscht noch immer wie auf einem Sonntagsfährtchen. Der Einheimische kennt hier jeden noch so kleinen Trail. Er ist unser Guide für die nächsten Tage und zeigt uns die besten Biketouren der Zugspitzarena. Wir sind bestimmt nicht die einzigen Gäste, die ihn an die Grenzen zu bringen versuchen. Mit unserem hohen Starttempo hat es die ersten Meter noch ganz gut hingehauen. Immer locker bleiben, immer gesprächig bleiben, die müde werdenden Beine lässt man sich nicht anmerken. Doch wir hätten es wissen müssen: Während uns mit jedem Meter Höhe die Kräfte langsam entschwinden, plaudert Georg locker weiter und legt schliesslich in Sachen Tempo gar noch einen Zacken zu. Mit sauren Beinen und brennender Lunge lassen wir ihn ziehen. Die Fitness-Hierarchie ist erstellt. Für Bikeguide Georg wohl das tägliche Brot. Der Talboden als grosse Arena Als wir die Grubighütte erreichen, steht Georg längst schmunzelnd davor - als wäre der Aufstieg ein Klacks gewesen. Unser Fokus liegt jetzt auf dem Streuselkuchen und der Almdudler-Flasche. Das Schöne an der Zugspitzarena ist, dass fast jeder Aufstieg bei einem Wirtshaus endet. Da kann man auf dem Bike gelegentlich den eigenen Motor etwas überdrehen. Für den nötige Kohlenhydrat-Nachschub ist fast immer gesorgt. Nach ausgiebigem Fachsimpeln am Stammtisch treten wir schliesslich wieder vor die Hütte. Im Aufstiegs-Delirium haben wir das atemberaubende Panorama gar nicht bemerkt. Von der Grubighütte ergibt sich ein exzellenter Rundblick auf fast die gesamte Zugspitzarena. Weit unter uns die Dörfer Lermoos, Biberwier und Ehrwald, die tatsächlich wie in einer natürlichen Arena liegen. Auf allen Seiten des kreisförmigen Talbodens ziehen imposante Bergketten in den Himmel, allesamt eine grandiose Grundlage für interessante Biketouren. Direkt gegenüber ragt die Zugspitze als mächtiges Felsmassiv in den Himmel. Was für Schweizer und Österreicher ein wenig aussergewöhnliches Felsmassiv darstellt, ist für Deutsche der höchste Berg ihres Heimatlandes. Für sie übt der nicht mal 3000 Meter hohe Berg eine fast schon magische Anziehung aus, weshalb man den Gipfel auch gleich mit drei Bergbahnen aus allen Himmelsrichtungen erschlossen hat. Knackige Trails in der Wildnis Auf einem wunderbaren aber heimtückischen Singletrail starten wir in die Abfahrt und flitzen durch einen Legeföhrenwald. Der lose Untergrund macht den Weg an vereinzelten Stellen zur kniffligen Rutschpartie. Dabei wäre hier eine vorsichtige und kontrollierte Fahrweise angesagt, da es links steil ins Tal geht und der Weg stellenweise stark exponiert ist. So spektakulär der Trail ist, ist auch der Ausblick: Weit unter uns liegt das dicht bewaldete Tal des Fernpasses, darin eingebettet der kleine Blindsee. Die Szenerie erinnert an Werbebilder aus Kanada oder Alaska. Es ist kaum zu glauben, dass durch diese Landschaft eine der meistbefahrenen Überlandstrassen Österreichs führt, doch zu hören sind von dieser nur gelegentliche Motorenheuler. Ein Trail der Spitzenklasse bringt uns schliesslich bis ans Ufer des Blindsees. Auch hier glaubt man sich irgendwo in der Wildnis Kanadas wieder zu finden. Verlassen liegt der verästelte See im dichten Tannenwald und spiegelt an seiner Oberfläche die Karstfelsen und den stahlblauen Himmel. Die Zivilisation scheint hier weit weg - wir fühlen uns mitten in der Wildnis. Singletrails bringen uns weiter bis zu den ersten Häusern, dann steuert Georg in den «Pfarrer-Fink-Steig». Nun dreht er den Spiess um. ... Den gesamten Bericht als PDF zum Downloaden finden Sie hier! |
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