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Sagenhaft schön |
| Um die Gipfel der Dolomiten ranken sich unzählige Sagen, die Mountainbiker auf jeder Tour ... |
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Quelle: MountainBike / Alpen-Special 2008 Erscheinungsdatum: 01.06.2008
Artikel gehört zu:
Rosengarten / Latemar
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Um die Gipfel der Dolomiten ranken sich unzählige Sagen, die Mountainbiker auf jeder Tour in den "bleichen Bergen" begleiten. Auch MB-Autorin Verena Stitzinger erlag diesem zauberhaften Reiz rund um Rosengarten und Latemar.
Die Dolomiten gelten für viele, egal ob Wanderer, Kletterer oder Mountainbiker, als das Idealbild der Berge. Das liegt zum einen an der märchenhaften Schönheit dieser Berge und zum anderen an den zahllosen Sagen und Geschichten, die sich um die Gipfel, Seen und Wälder ranken.
Auch bei Bikern erfreuen sich die "bleichen Berge" größter Beliebtheit. Nicht nur als prächtige Kulisse tür traumhafte Touren. Auch die steilen Auf- und Abfahrten und die abwechslungsreichen Trails suchen ihresgleichen. Wie etwa in den Gebirgsgruppen Rosengarten östlich von Bozen und Latemar etwas weiter südlich.
Wie der Rosengarten zu seinem Namen kommt? Die Sage erzählt von einer Zeit, als in den Alpentälern noch Riesen und Zwerge herrschten. König Laurin stand an der Spitze eines Zwergenvolkes und liebte seinen wunderschönen Rosengarten.
Dummerweise glaubte er, eine waschechte Prinzessin entführen zu müssen. Die wurde befreit - ganz wie es sich gehört. Gotenkönig Dietrich von Bern war der Retter, Laurin unterlag im Kampf. Zornig verfluchte der gestürzte Zwergenkönig seinen Rosengarten: Niemand sollte ihn fortan mehr sehen können - weder am Tag noch in der Nacht. Aber Laurin hatte die Dämmerung vergessen. Deshalb leuchten hier die sonst so bleichen Berge vor Sonnenuntergang blutrot - wie blühende Rosen.
Das schönste architektonische Kunstwerk der Welt.
Nördlich des Karerpasses ragen die beeindruckenden Rosengarten-Felstürme in den Himmel. Gegenüber: die Latemar-Gruppe, nicht weniger atemberaubend. Von Bozen führt die große Dolomitenstraße herauf, der Pass bildet die Grenze zwischen den Provinzen Südtirol udn Trentino. Kulturell und kulinarisch sicher nicht zum Schaden der Mountainbiker. Wo der besondere Reiz dieser Vielfalt liegt, erklärt uns Gerhard Krautwurst, genannt Krauti. Der geborene Niederösterreicher ist gelernter Koch. In den elf Jahren, die er schon in Südtirol lebt, hat er seine Liebe zum Mountainbiken entdeckt und nun eine Bike Academy gegründet. Auch auf den steilsten Passagen erzählt er beseelt von Südtiroler Spezialitäten. Zum Beispiel von den Strauben: einer Süßspeise, die in Fett herausgebacken wird. Kein Wunder also, dass die Einkehr eine wichtige Rolle spielt. "Das genieße ich", schwärmt er am sonnigen Tisch der Schönrastalm. Und überredet die Wirtin gleich noch, dass wir bei der Käseproduktion auf der Alm zuschauen dürfen.
Am Morgen sind wir von Deutschnofen aus gestartet. Mit dabei ist Petra Dibiasi. Die 30-Jährige ist neun Jahre lang Rennen gefahren, auch in einem Profi-Team. "Aber erst jetzt - durchs Guiden - habe ich wieder Spaß am Biken gefunden", verrät sie. Ihre Eltern bewirtschaften einen Hof in Petersberg. Kein Wunder, dass sie uns bei der Auffahrt über die Laabalm und auer Leger nicht nur von den ausgedehnten Langlaufloipen der Region berichtet, sondern uns auch die Unterschiede zwischen Tiroler Grau-, Braun- und Fleckvieh auf den Alpweiden ringsum erklären kann. Die Zeit vergeht wie im Flug bis zum Jochgrimmpass. Angesichts des traumhaften Ausblicks ...
Den gesamten Bericht als PDF zum Downloaden finden Sie hier!
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