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e-27.5+-Mountainbikes? - Wir erklären euch was damit gemeint ist!

e-27.5+-Mountainbikes? - Wir erklären euch was damit gemeint ist!

Die Bikeindustrie hat in den letzten Jahren viele Innovationen für Mountainbiker präsentiert. Die neuen Laufradgrößen 29 Zoll und 27.5 Zoll, Fatbikes, e-Mountainbikes und viele weitere technische Neuheiten machen es zusehends schwer, einen Durchblick zu bekommen und das für sich richtige Mountainbike zu finden. Wir gehen den Neuheiten auf den Grund und erklären welche Innovationen für welchen Einsatzbereich sinnvoll sind. Zum Schluss erklärt sich dann von selbst was ein e-27.5+-Mountainbike ist.

Laufradgrößen

Jahrzehntelang war die Standardgröße für Mountainbike-Laufräder 26 Zoll. Erst der Erfinder des Mountainbikes Gary Fisher entwickelte 29 Zoll-Mountainbikes die sich in Amerika rasch durchgesetzt haben. In den letzten Jahren lösten dann auch in Europa die größeren Laufräder das alte Standardmaß 26 Zoll ab.

Der wesentliche Vorteil der Laufräder liegt im besseren Überrollverhalten und der daraus resultierenden Laufruhe. Wurzeln, Steine oder andere Hindernisse sind so für den Mountainbiker leichter zu überwinden. Die größeren Laufräder haben aber auch Nachteile. Einer davon liegt klar auf der Hand: Ein größeres Rad hat mehr Gewicht. Durchschnittlich wiegt daher ein 29-Zoll Mountainbike um ein Kilogramm mehr. Auch die Steifigkeit der Bikes leidet unter dem größeren Laufrad. Auf verwinkelten Singletrails mit vielen Spitzkehren muss der Mountainbiker zusätzlich feststellen, dass 29-Zoll Bikes nicht so wendig sind wie die Vorgänger.

© Mountain Bike HolidaysEin guter Kompromiss für Mountainbiker, die weiterhin ein agiles und wendiges Bike besitzen wollen ist daher die Zwischengröße 27.5 Zoll. Es kombiniert die Vorteile der 29-Zoll Mountainbikes und bleibt gleichzeitig agil und wendig.

Für Verfechter der 26-Zoll-Bikes wird es zunehmend schwierig hochwertige Mountainbikes zu bekommen, da die Hersteller ihre Top-Modelle meist nur noch mit 27.5- und 29-Zoll-Laufrädern ausstatten.

Tipp: Je größer der Mountainbiker umso besser kann er auch ein 29-Zoll Mountainbike beherrschen.

Fatbikes und +-Größen

Ein weiterer großer Trend bei den Mountainbikes betrifft die Reifenbreite. Seit 2012 kommen immer mehr Bikes mit einer Reifenbreite von ca. 3,8 Zoll auf den Markt. Besser bekannt unter dem Begriff Fatbike, werden diese Modelle von Mountainbikern sehr kontrovers diskutiert. Kann man Fatbikes wirklich als Ersatz für normale Mountainbikes nutzen oder nimmt man sie besser als Spaßgeräte für den Schnee?

© Mountain Bike HolidaysHohes Gewicht, weniger Federweg und ein extrem hoher Rollwiderstand sprechen gegen den alltäglichen Einsatz von Fatbikes. Bei schwierigen Bedingungen wie Schnee oder Matsch kann eine Tour mit dem Fatbike aber deutlich mehr Spaß machen als mit einem normalen Mountainbike.

Unser Fazit: Ein Gerät das wirklich Spaß macht und das jeder Mountainbiker mal getestet haben soll. Für den alltäglichen Gebrauch aber (noch) ungeeignet.

27.5+ Mountainbikes finden sich seit letzter Saison in der Produktpalette der meisten großen Hersteller. Mountainbikes mit einer Reifenbreite von 2.7 bis 3 Zoll werden als +-Größen bezeichnet und sind die Alternative zu Fatbikes. Vor allem für Mountainbiker mit weniger technischen Fähigkeiten eignet sich diese Laufradgröße um sicher auf Singletrails unterwegs zu sein. Durch die breitere Auflagefläche und den höheren Grip sind diese Bikes ideal für Einsteiger. Nachteil der großen Reifen: Sie sind weniger agil und haben einen höheren Rollwiderstand.

e-Mountainbikes

Die Entwicklung von e-Mountainbikes hat das Mountainbiken in den letzten Jahren grundlegend verändert. Wurde man vor 5 Jahren als e-Mountainbiker noch verächtlich angeschaut wird das e-mountainbiken heute als sinnvolle Ergänzung für passionierte Biker betrachtet. Mit den neuen Antrieben mit 500 Watt Zusatzleistung fliegt man die Berge förmlich hinauf und kann so die Reichweite bei Mountainbike-Touren wesentlich erhöhen.© Mountain Bike Holidays

Es ergeben sich aber auch wesentliche Nachteile: Die Haltbarkeit von Verschleißteilen wird durch das höhere Gewicht der Bikes deutlich reduziert. Die Lebensdauer von Ketten, Bremsbelägen, Ritzel-Paketen verkürzt sich und so fallen höhere Kosten für den Mountainbiker an. 

Für gute Mountainbiker ist die höhere Reichweite natürlich ein Segen. Für Neueinsteiger kann es aber schnell zur Gefahr werden. Wer 1000 Höhenmeter mit dem e-Mountainbike hinauf rast muss auch technisch in der Lage sein diese auch wieder hinunterzufahren. Daher ist es wichtig, dass man die Touren sorgfältig wählt und an seine fahrtechnischen Möglichkeiten anpasst. Ansonsten wird die gemütliche e-MTB-Tour schnell zu einem riskanten Abenteuer.

Was ist also ein e-27.5+-Mountainbike?

Die Auflösung ist nun relativ einfach. Ein e-27.5+-Mountainbike hat einen Elektro-Antrieb und 27.5 Zoll Laufradgröße. Außerdem besitzt der Reifen eine Breite von 2.7 bis maximal 3 Zoll. Dieses Mountainbike ist besonders geeignet für Biker die gerne lange Touren fahren oder sich auch bei kleineren Touren konditionell nicht besonders verausgaben wollen. Der Fahrer eines solchen Bikes will bergab auch auf Singletrails Spaß haben. Die breiten Reifen bieten die besten Voraussetzungen dafür.

Für welches Bike ihr euch auch entscheidet, die neuen technischen Erweiterungen machen auf jeden Fall Spaß und wer sich ordentlich beraten lässt findet auch sicher das passende Gefährt. Mit dem richtigen Bike wird auch der nächste Mountainbike-Urlaub noch schöner!