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KAISERSCHMARRN – DIE NEUE LEIBSPEISE UNSERER GÄSTE

KAISERSCHMARRN – DIE NEUE LEIBSPEISE UNSERER GÄSTE

GUTEN APPETIT, LIEBER FELIX

Kulinarik Tour. So nennen wir im Tauernhof die Tour mit weniger Höhenmetern aber umso mehr Kalorien – und wir wollen diese nicht verbrennen, wie man meinen möchte, wir wollen sie auf sportliche Art und Weise zu uns nehmen. Ganz kuli"narrisch".

Meine kleine eingeschworene Biketruppe diese Woche und ich – Lukas – als TAUERNHOF Bikeguide, setzen mit dieser Tour neue Maßstäbe für Gourmetsportler. Beim Winterbauer, nach dem ersten Anstieg von nur 300 Höhenmetern gibt es von Thresi, der Winterbäuerin, den traditionellen Kaiserschmarrn mit „Grangnmarmalad“ – hausgemachte Preiselbeermarmelade. Ein Gedicht und weitum bekannt. Eine große Pfanne stellt uns Hansi, ihr Sohn, mitten auf den Tisch. Felix, einer unserer Bikegäste, rückt für sich die Pfanne gut zurecht, gibt jedem seine Gabel und alle essen wir gemeinsam. Wie früher bei den Bauern am großen runden Tisch in der Bauernküche.

Höhenmeter. Wie schon erwähnt, nicht die Höhenmeter machen bei dieser Tour das Rennen. Denn in nur weiteren 500 Höhenmetern (runter und wieder rauf zusammengezählt ;-) ) und einer Stunde Pedalritt unser nächster Stopp. Beim Rupert im Wirtshaus zum Kaswurm am alten Römerweg. Wir nehmen an dem runden Tisch Platz der im Rasen steht und Christine zaubert uns auf ihrem 450 Jahre alten Bauernhof einen Bauernschmarrn mit Dinkelmehl. Wieder steht die große Pfanne am Tisch und alle langen kräftig zu. Felix putzt noch die Kruste aus der Pfanne. Sie ist besonders g‘schmackig.

Wir biken weiter entlang des Ennsradweges weiter nach Radstadt über den Schwemmberg zurück bis hoch zur Moosalm. Allein die Aussicht dort oben ist die Einkehr wert, der karamellisierte Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster aber die Krönung. Die Kulinarik Tour endet nach 4,5 Stunden und „rund“um glücklichen Bikern auf der Tauernhofterrasse.

Einer fehlt. Felix gesellt sich gar nicht dazu. Komisch, das ist sonst gar nicht seine Art. Ich fragte bei Philipp an der Bar nach, ob er ihn gesehen hätte. „Nein“, meinte er, aber er hat sich heute für das Abendessen abgemeldet. Oje, dachte ich. Wird ihm wohl der Kaiserschmarrn auf der Tour zu viel geworden sein. Er hat ja von allen am kräftigsten zugelangt.

Gerade am Erzählen, dass Felix nicht mehr kommt und heute auch beim Abendessen nicht dabei ist, kommt Julia von der Rezeption zu uns an den Tisch.

Sie meinte: „Ich solle euch ausrichten, ihr braucht nicht auf Felix zu warten. Er ist noch einmal mit dem Bike los. Er fährt die heutige Tour noch einmal alleine ab und er isst auch seine 3 Schmarrn ganz alleine, „denn Felix teilt sein Essen nicht“, solltet ihr noch wissen“.

Die Vogelbeere als Medizin. Als wir abends in der Tauernhofbar Fußball WM schauten, kam Felix nach Hause. Schelmisch grinsend rieb er sich seinen Bauch, gesellte sich zu uns an die Bar meinte zu mir: „So Luki, nun bin auch ich satt, habe mir die 3 Kaiserschmarrn alleine gegönnt!“ Und im Nachsatz, dass er nun einen Vogelbeerschnaps zur besseren Verdauung bräuchte. Schließlich will er morgen wieder auf das Bike.

Na dann „Guten Appetit“.

Lukas Stangl, Bikeguide und Sportcampleiter, Bikehotel Tauernhof, Flachau Sommer 2015  

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